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Ende
Ende Juli, Anfang August bin ich mit meiner Gastfamilie nach Suedoregon gefahren um halt mal was anderes zusehen. Wir haben mitten im Wald in einem grossen Holzhaus, das Freunden als Ferienhaus dient, gewohnt. Als wir angekommen sind, war ersteinmal das gesamte Bad unterwasser und ausserdem bekamen wir fuer anderhalb Tage das Wasser nicht in die Gaenge, was ziemlich ungemuetlich war. Die Gegend war schoen, aber auch ziemlich steppenmaessig. Ich habe die Gegen mit einem Mix aus Washington und Californien verglichen, denn Nadelbaeume gab es Unmengen. Nunja, die erste Nacht war etwas unangenehm. Katie und Allie wollten im Zelt draussen schlafen, obwohl sie Angst ohne Ende hatten. Es war ausserdem kalt und hart, denn richtige Luftmatrazen hatten wir nicht. Ich habe aber an diesem Abend noch nie so viele Sterne am Himmel in meinem bisherigen gesamten Leben gesehen!! Das sah aus wie in einem Film. Sternschnuppen gab es auch. Am naechsten Tag sind wir zu Hoehlen gefahren in denen es halt Stalagtiten und Stalagmiten oder wierum auch immer gab. Es war anfangs noch in Ordnung doch dann hatte sich Toby dazu entschieden Unsinn zu machen und rumzuschreien. Nunja, das ging auch noch die gesamte Woche weiter so. Hat uns alle in den Wahnsinn gerissen. Am flogenden Tag sind wir zu den Redwoods in Californien gefahren. Die Redwoods sind die groessten Baeume ueberhaupt. Leider hab ich nicht viel sehen koennen, weil wir durch den Nationalpark nur gefahren sind... . Es gibt auch Baeume durch denen du hindurchfahren kannst, was wir auch gemacht haben.
Am dritten Tag waren wir in einer Weinerei, wo es auch einen Teich mit Enten, Gaensen und Schwaenen gab, die die Kinder fuettern durften.
Wir hatten am Haus anliegend einen Fluss, der zwar nicht wirklich voll war, uns aber eine schoene Abkuehlung geschenkt hat, denn wir haben es uns naemlich nicht nehmen lassen, dort hineinzuspringen. Toby war waehrend der ganzen Tage nur am Rumschreien und hat uns nicht wirklich Ruhe gegeben.
Am Sonntag hatte ich Geburtstag. Frueh bin ich in die Kirche und habe mir Messwein gegoennt, der Sonntag ja immer mit zur Kommunion kommt. Das war auch der einzige Alkohol zum 21. Gebrutstag. Danach habe ich mich Corinna und Petra bei Panera Bread getroffen, die mir ne supercoole Decke mit ganz vielen Bildern des Jahres drauf geschenkt haben. Das fand ich richtig klasse. Wir sind gegen Nachmittag zum Point Defiance gefahren und haben uns Kajakboote ausgeliehen. Das fand ich auch toll! Am Abend waren wir noch bei Sharis wo ich einen kleinen Geburtstagskuchen bekommen habe.
Am Montag hab ich dann Geschenke von meiner Gadtfamilie bekommen: eine Flasche Wein, ein Redwoods T-shirt und von den Kids Lippenbalsam ^^. Wir wollten dann noch essen gehen, doch das Restaurant hatte zu, also sind wir wieder zu Panera Bread. Die Kinder konnten sich selbst an diesem Tag nicht benehmen und somit endete alles in einem Disaster... .
Das Ende meines Jahres kam immer naeher und ich hatte Unmengen an Geschenken und Packen zutun. Vera, die anderhalb Monate in Ohio war, kam am Mittwoch auch zurueck. Petra und ich haben sie in einem Hawaiioutfit am Flughafen ueberrascht. Sie hat sich riessig gefreut und wir uns auch sie endlich wieder zu haben. Am Freitag kam dann Veras Nachfolgerin Victoria an, die wir am Samstag kennen gelernt haben. Sie ist supernett und muss jetzt Veras Abwesenheit vertreten, da sie nach Miami und von da aus nach Hause fliegen wird.
Am Sonntag haben wir uns alle nocheinmal getroffen und den Tag so gut es ging miteinander verbracht. Bis nachts um 1 haben wir die Zeit zusammen verbracht und keiner konnte den Anfang machen, nach Hause zufahren. Ich habe es bis dahin nicht wirklich realisiert, dass ich tatsaechlich gehen werde...
...an dem Tag meiner Abreise, musste ich zwar nicht arbeiten, aber ich hatte Tonnen an Zeugs zutun, wie fertig packen, alle verabschieden, Zimmer und Auto putzen. Mein Auto hat sich ueber die Waesche und das Saubermachen riessig gefreut, mein Gastvater sich ueberigends auch^^. Gegen Abend war ich dann mit allem fertig und habe mich draussen auf den Bootsteg gesetzt um ein letztes Mal die Gegend zugeniessen. Mein Gastvater hat mich wohl vom Haus her dort sitzen gesehen, kam zu mir und frug mich ob ich nochmal mit dem Boot rausfahren woellte. Es war der beste Abschied den ich mir jemals haette vorstellen koennen. Es war gegen Sonnenuntergang und der Mt. Rainier glaenzte im Abendrot. Mir sind tatsaechlich die Traenen gekommen, als ich zurueck gedacht habe. Wieviel ich doch hier erlebt habe, was ich gesehen habe, wie ich ueber meine Grenzen und vorallem meinem Horizont hinausgewachsen bin. Was ich doch, trotz allem Stress und aller Kaputtheit, hier doch fuer ein wunderbares Leben gehabt habe. Ich habe super Freunde kennengelernt, mit denen ich soviel gesehen und erlebt habe. Ich konnte nicht glauben, dass dies mein letzter Tag meines ersten Aupairjahres war.
Meine Gastfamilie und ich haben uns dann noch Abschiedgeschenke gegeben und ich habe die Kinder ein letztes Mal ins Bett gebracht. Die haben es auch nicht wirklich realisiert, dass ich noch am selben Abend gehen werde. Toby frug mich die ganze Zeit ob wir morgen zum Strand runtergehen und ob er morgen mit mir sein darf. Er hat es echt nicht verstanden. Allie war traurig kam aber drueber hinweg und Katie, die hang wie immer wie so ein Affe an mir dran. Der Gastvater hat mich nocheinmal fest in den Arm genommen und mich immer wieder hier willkommen geheissen, wann immer ich moechte. Ich moechte bevor ich nach Hause nach Dtl gehe, sehr gerne nocheinmal nach Fox Island zurueck kehren!
Die Gastmutter hat mich dann zum FLughafen gebracht. Mich dann bis zum Gate begleitet und mich dann nochmal fuer das letzte mal und als Abschied in den Arm genommen.............. Das war dann das Aupairjahr auf Fox Island, WA 2009/2010.
Herausfordernd, hart und voller Erlebnisse!!