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Miamireisebericht
Ok, Miami...
Also obwohl ich ja nie nach Miami wollte und mich das am wenigsten von allem interessiert hat, kann ich sagen: diese Meinung ist begruendet. Nachdem Lena, Corinna und ich eine grausame Nacht mit streitenden und boxenden Ehepaaren, furzenden alten Maennern und unbequemen Sitzen im flugzeug ueberstanden hatten, kamen wir in Miami an. Die Durchsagen am Flughafen groesstenteils nur in Spanisch und die Lueftungen und Klimaanlagen auf Hochtouren. Es war teilweise bitterkalt. Als wir aus den Flughafen heraus zur Bushalte stelle gingen, konnte ich schrittweise kaum atmen, sosehr hat die stickige Luft auf meine Lungen gedrueckt. Die Buse natuerlich auch gekuehlt wie in der Kuehltruhe. Als wir durch die Stadt zu unserem Hotel auf Miami Beach gingen, beeindruckte uns die Gegend nicht besonders. Wir sahen zwar Palmen, Strand und Wasser, doch das war auch alles was die Stadt zu bieten hatte. Es war zudem auch schwuel ohne Ende, in der Sonne hat man es kaum ausgehalten. Als Karen dann aus Bosten auch noch einflog, war unsere Gruppe vollzaehlig und wir verbrachten den restlichen Tag am Strand und am Abend am Ocean Drive, wo wir viele Fotos schossen. Ausserdem war an diesem Tag der 4. Juli, dh Independece Day und somit Feuerwerk, was aber auch ziemlich mikrig war. Nunja, die ersten paar Tage war es eher bewoelkt und somit "aushaltbar". Wir verbachten etwas Zeit am Strand und schauten uns die Stadt an. Am Dienstag fuhren wir mit den Bus zu den Everglades, wo wir mit einem Airboat durch die Suempfe gefahren worden sind. Wir haben tatsaechlich so einige Krokodile, Schildkroeten, Wasserschlangen und besondere Vogelarten gesehen. Doch am Ende duesten wir nur noch auf dem Wasser entlang, was einen enormen Krach verursachte. Ausserdem gab es danach noch eine Show mit exotischen Tieren. War schon interessant gewesen, dennoch konnte ich den Tierpfleger, der die Show leitete einfach nicht ernst nehmen, da er eine sehr merkwuerdige quitschige Stimme hatte.
Am Mittwoch taten wir uns das Fussballspiel Dtl gegen Spanien an, was sich als eine Pleite herausstellte, wir aber dennoch einen deutschen Saarbrueckner kennengelernt haben, mit dem man sich gut unterhalten konnte.
Die restlichen Tage waren dann einfach nicht mehr zuerstragen. Die Sonne brasselte erbarmungslos nieder und jedesmal wenn du aus der Hotelzimmertuer tritts, bist du gegen eine schwuele, heisse Wand gelaufen. Lena und ich bevorzugten daher im klimatiesiertem Hotelzimmer zubleiben, waehren Karen und Corinna am Strand herumbrateten.
Kurz gesagt: Miami hat nicht besonders viel zu zeigen. Es sind nur ein Haufen verrueckte Leute dort, bei denen es heisst: Aus Alt mach Jung und umso kuerzer der Rock, desto besser... Manchmal war es einfach nur wiederlich. Miami war wirklich nicht besonders und ich weiss jetzt mit Sicherheit, dass ich da nie wieder einen Fuss reinsetzen werde...