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Victoria BC




Corinna, Petra, Karen, Lena, Vera, Veras Schwester Tatjana und ich haben uns am 29.5 auf den Weg nach Kanada gemacht. Das Ziel lautete: Victoria B.C . Frueh morgens hiess es ersteinmal alle abholen, da wir mit 2 Autos fuhren. Karen und ich haben unsere Kisten zur verfuegung gestellt. Von Tacoma aus, sollte es hoch nach Port Angeles gehen, von wo aus wir die Faehre nach Victoria nahmen. Natuerlich so schusslig wie ich eigentlich sonst nicht bin, bemerkte ich auf den halben Weg nach Port Angeles, dass ich mein Visumsformular vergessen habe, ohne den an der Grenze gar nix geht. Herje, das war ein gefahre. 12:15 sollte die Faehre losgehen und laut Navigationsgeraet wuerden wir mit Umkehren und Zurueckfahren 12:14 ankommen. Stress pur. Zum Glueck hatte ich Petra und Corinna mit mir, die mich etwas beruhigen konnten. Ich raste mit viel zu hoher Geschwindigkeit den gesamten Weg zurueck, schnappte mir mein Visa aus meinem Zimmer und die Hoellenfahrt ging zurueck. Mit Uebergeschwindkeit und Ueberholen und Draengeln, konnte ich etwas Zeit aufholen. Natuerlich waren wieder langsame Schnecken vor mir, natuerlich zum passenden Zeitpunkt mal wieder. Petra bekam auch schon kalte Fuesse, aber wir haben es doch noch mit 12:09 am  Ziel zur Faehre geschafft. NIE WIEDER!! Die Faehrenfahrt war im wahrsten Sinne zum Kotzen. Viele Passagiere, unteranderem auch Lena, Vera und ich ist Seekrank geworden. Es war echt Schrecklich und wir waren froh als wir wieder festen Boden unter den Fuessen hatten. Als wir dann endlich wieder zu uns selbst gekommen sind, konnten wir erstmalig die Stadt betrachten und waren sehr positiv beeindruckt. Nach nunmehr mehr als 9 Monaten oberflaechliche und patriotische USA, konnten wir nun eine im europaeischen Stil gebaute Stadt geniessen, die zudem auch Charakter und Flair hat. Gebaeude wurden hier aus Stein gebaut, Fahrradfahrer sah man ununterbrochen, gelaufen wurde viel auf den Fussgaengerwegen, Autos tummeln sich auf den Strassen, die Seitenstrassen sind eng, Kutschen geben Sightseentour und man kann alles zu Fuss erreichen, anstatt mit dem Auto zu fahren-wie wir das genossen haben!
Zuerst sind wir zum Hotel gelaufen um unsere Koffer loszuwerden. Danach begaben wir uns in ein Restaurant um uns zu staerken und legal alkoholische Getraenke zu konsumieren, was in Kanada gluecklicherweise mit 19 erlaubt ist. An diesem Tag hatten wir ausserdem ein Old Fashion Fotoshooting, bei dem wir in riesen Kleidern uns fotografieren liesen (siehe Photos). Das Shooting hat uns 3 Stunden gedauert, aber es hatte Spass gemacht. Am Abend sind wir alle zusammen ausgegangen, da es die einzige Gelegenheit war, wo wir alle zusammen volljaehrig in einen Club gehen konnten (da man in den USA erst mit 21 volljaehrig ist, haben wir hier kaum Gelegenheit dazu). Wir hatten an diesen Abend echt eine Menge Spass, wobei die Musik erwas leiser auch gereicht haette. Man versteht sein eigenes Wort nicht mehr. Am Sonntag begaben wir uns auf eine Sightseentour und natuerlich auf Souvenierjagd. Am Abend mussten wir leider die Faehre wieder zurueck nach Washington nehmen. Der Abschied war fuer Lena und mich besonders schwer, da wir am liebsten im schoenen Kanada geblieben waeren. Doch nun hat uns der Alltag wieder eingeholt und Kanada bleibt als schone Erinnerung in unseren Gedanken.
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