USAupair

Westkuestenreisebericht




Reisebericht
<26.12.09-01.01.10>
Unsere Reise war der Hammer. Nie haetten wir gedacht, geschweige denn haben noch nicht mal unsere Gastfamilien an uns geglaubt,  dass wir diese Monsterreise innerhalb einer Woche schaffen werden. Aber wir haben es! Und das Problemlos! Uns tut noch nicht mal der Hintern weh! Wir hatten in jeder Stadt genug Zeit uns alles anzuschauen, sind sogar manchmal frueher losgefahren, als es geplant war! Von Olympia sind wir am 25.12 abend gestartet und fuhren die Nacht durch. Eigentlich wollten wir in Salt Lake City den Salt Lake sehen, doch da die meisten, und ich auch, geschlafen haben, haben wir den wohl irgendwie verpasst. In den Staaten Idaho und Utha lag auch Schnee. Es war zwar kein Neuschnee mehr , aber es sah wunderschoen aus, wie die Berge, die uns staendig verfolgten, und die Landschaft silber glaenzten. Da unser Auto gemietet war, kannten wir es nicht so gut und so passierte es, dass uns mitten im Nirgendwo das Benzin ausging. Zum Glueck fanden wir eine Tankstelle, die ironischerweise zu war, da es schon laengst nach Mitternacht war. Auf der Route gab es nix als Leere in beide Richtungen. In der Angst bald stehen zu bleiben, hielten wir einfach an einer Raststaette. Es war stockdunkel und auf der anderen Seite stand ein Riesentruck, dessen Fahrer uns schon grusselig aussah, da er auch komische Bewegungen in der Fahrerkabine machte. Da wir nirgends eine Tankstelle sehen konnten und da Navi uns auch nur eines in 24 Meilen oder mehr anzeigte, blieb uns nix anderen uebrig als den Truckfahrer nach Benzin zu fragen, das jedenfalls hatten Vera vor. Nach langem Hin und Her begleitete ich sie. Wir kamen uns echt nicht naviv vor, mitten in der Nacht zu einem wilfremden Amerikaner zu gehen... . Nungut, letztenendes war er mehr von uns erschrocken , als Vera an die Tuer klopfte. Er machte uns verstaendlich, dass er kein Beniz habe, uns aber bis zur naechsten Tanke folgen wuerde, wuerden wir stehen bleiben, bot er seine Hilfe an. Also machten wir uns auf den langen Weg, im Schleppttau ein Monstertruck. Wir haetten nie gedacht, mit unser leeren Tankfuellung noch soweit zu kommen. Als wir ankamen, war der Zeiger schon hinter ROT! Vera spang dem Truckfahrer daraufhin erstmal in die Arme um sich zu bedanken. Wir waren echt erleichtert. Seitdem tankten wir immer wieder auf, wenn der Tank erst halbleer war. Es war echt eine lange Fahrt bis nach Las Vegas, aber wir haben wunderschoene Landschaft gesehen. Die Berge Arizonas begegneten wir zum erstenmal nur im Dunkeln, aber das war schon atemberaubend wie sie sich an den Stassenseiten erhoben. Wir fuhren eine Menge Kurven, doch die letzte offenbarte uns die genaue Sicht auf den Lichterteppisch Las Vegas! Wir bekamen uns vor Kreischen gar nicht mehr ein, vorallem nicht unsere Partyleute, die sich wohl viel in Las Vegas erhofften. Las Vegas war so hell, dass wir schon Meilen vor der Stadt einen roetlichen Schimmer im schwarzen Nachthimmel sehen konnten. Erstaunlicherweise war unser Hotel „Golden Nugget“ auch noch mitten im Geschehen und wir hatten vor unserer Tuer Trubel ohne Ende. Das Hotel war wirklich vom Feinsten, obwohl wir nicht viel bezahlt hatten. Ueberall sah man Spieltische und die die Leute liefen mit Alkohol in der Hand durch die Gegend, was eigentlich in Amerika eher verpoennt ist. Unsere Partyleute machten sich dann auch gleich huebsch, waherend der andere Teil, eher vor hatte nach dem ersten Rundgang wieder in das Hotelzurueck zugehen und sich auszuschlafen. Wir schauten uns also Las Vegas in seinem vollen Lichterglanz an. Es war schon wahnsinn, doch Las Vegas gehoerten zu den meisten von uns nicht zur Lieblingsstasdt, weil doch alles nur falsch ist und das einizige was du machen kannst, Spielen und Party ist und das ist bekanntlich erst ab 21- also nix fuer die eine Haelfte unserer Gruppe, da Lena, Vera und ich noch keine 21 sind. Am naechsten Tag ging es dann endlich zum Grand Canyon! Was wir nicht wussten ist, dass wir ueber sten Hoover Staudamm mussten, der ganz Las Vegas mit Wasser und Strom versorgte. Perfekt also! Haben wir gleich zwei Sehenwuerdigkeiten miteinmal verbunden! Eine lange Schlange Stau bildete sich auf der Strasse zum Damm. Waehrendessen konnten wir uns die Landschaft anschauen. Ausserdem konnte man eine Hubschrauberrundfahrt ueber den Damm machen, fuer nur $29. Leider nutzen wir dies nicht aus, da Lena Hoehenangst hat und sich schon seelisch auf den Grand Canyon vorbereiten musste.  Von dem Staudammwassser konnten wir auf der Bruecke nicht viel sehen, troztdem war es toll, darueber gefahren zu sein. Auf den Weg zum Grand Canyon fuhren wir typische ewig lange Stecken mit nix an den Seitenraendern ausser Kakteen und Wueste. Aufeinmal schrie Lena sogar „WILDPFERDE!“, und ich hielt schnell am Strasserand um Foto und Video zu machen. Die Zeit nutzen die anderen um Fotoshooting in der Wueste zwischen den Kakteen zumachen. Erst nach dem Urlaub erzaehlten wir Karen, dass es dort auch Klapperschlangen gibt, die aus allen Woken fiel =) . Endlich kam die Strasse vor uns mit den Riesengebrige Grand Canyon, wobei mir noch weiter 25 Meilen ueber Asphalt und Staubwegen fahren mussten, bis wir endlich ankamen. Dort kostete uns der Bus, der uns zur Aussichtsplattform brachte gleich erstmal $43, obwohl wir schon $30 fuer den Canyon bezahlt hatten. Nungut, was macht man nicht alles mit. Also fuhren wir zum „Eagle Point“ wo gleichzeitig auch der „Skywalk“ ist. Wir verbrachten dennoch beinah eine halbe Stunde auf dem „Eagle Point“. Von dort konnte man bis zum Abgrund vorgehen. Es gab keine Absperrung. Wir konnten runter in die Schlucht schauen, und auf den Rand setzten, legen, was auch immer und Fotos machen. Bisher scheint noch nie einer runtergefallen zu sein. Ein freundlicher Indianer hatte Spass daran uns zu mit unseren Kamreras zu  fotografieren und uns verschieden Postionen und Hintergruende zu zeigen. Dafuer hatte er sich aber auch sein Trinkgeld verdient, denn ohne ihn waeren wohl nie so tolle Bilder zusammen gekommen.  Auf dem „Skywalk“ dann, wurden professionelle Fotos von einem Fotografen  geschossen, die wir am Ende kaufen konnten oder nicht. Der „Skywalk“ war fuer mich jetzt nicht so der grosse Hammer gewesen. Dort war halt einen Streifen Glas,  wo du genau unter dir in den Abgrund schauen konntest. Nix Weltbewegendes. Da hat mir das am Abgrund stehen viel besser gefallen. Nunja, es wurde schon Dunkel und wir machten uns auf den Rueckweg, wobei wir noch unsere geschossenen Bilder abholten. Muede vielen wir alle ins Bett. Am naechsten Tag schauten wi uns Las Vegas bei Tag an und vervollstaendigten unsere Liste von den Dingen, die wir noch nicht gesehen hatten.  Am Nachmittag fuhren wir dann weiter nach San Diego, wo wir auch erst am Abend ankamen, die Stadt uns aber schon gleich willkommend aussah, mit ihren kleinen niedlichen Restaurants und Pubs. Schnell hatten wir ein Hotel gefunden und machten uns am Abend auf dem Weg uns einen ersten naeheren Eindruck von der Stadt zu machen. Am naechsten Tag  konnte Sonja es nicht mehr aushalten und schlug einen Spaziergang durch die Stadt vor, bei dem ich freudig zustimmte. Also machten wir uns auf den weg und wurden wirklich ueberrascht. Die Luft war so sauber und rein, es tat richtig gut durchzuatmen, ausserdem war es super warm, wie zu Sommerbeginn. Sonja lief sogar in Rock und Top herum. Downtown war geschmueckt von Palmen, Hochhaeusern und Shops, was alles wunderschoen miteinander hamonierte. Wir liefen sogar Barfuss herum. Zurueck bei den anderen, machten wir uns dann auf den Weg um den Strand zu sehen. Vorbei an abertausenden, weissen Grabsteinen, die einerseits grusslich aber auf der anderen Seite auch schoen aussahen, ging es zum Aussichtspunk Meer und San Diego Landstrich. Natuerlich hatten wir wieder Spass mit Fotos. Es war wunderschoen. Danach fuhren wir direkt zum Strand wo uns weicher Sand, Beachvolleyball und glasblaues Wasser erwartete. Auch da schossen wir unzaehlige Fotos und hatten Spass im Wasser.  Schwer viel uns der Abschied von der wunderschoenen Stadt San Diego, doch wir mussten weiter. Am Abend erreichten wir Los Angeles, was uns wohl fuer immer schrecklich in Erinnerung bleibt. Der erste Eindruck laesst sich in drei Worten zusammenfassen: Heruntergekommen, Obdachlose, Kriminalitaet. Wir fruhren so schnell wie moeglich aus diesem Gebiet, Downtown entgegen, wo es schon etwas besser aussah. Nach einigem Suchen fanden wir dann auch ein Hotel in einer realtiv sicheren Gegend, wo wir auch unser Auto parken konnten.  Am Abend wollten wir dann noch was Essen gehen, doch war uns die Stadt weiterhin so unheimlich, dass wir nur schnell eine Pizza holten und uns wieder in uneren Hotelzimmern versteckten. Am naechsten Morgen, begann es dann zu regnen.  Wir mieteten unsere eigene Rundreise in einem schwarzen Gelaendewagen. Der Fahrer sah schon wie von der Mafia aus und wir hatten damit unseren Spass. Wirklich wusste er von der Stadt auch nicht, aber wenigstens fuhr er uns herum. Nur schwer konnten wir das Hollywoodzeichen durch den Regenschleier erkennen, Der Walk of Frame war auch verregnet, dennoch schossen wir unmassen von Fotos. Dann ging es durch Beverly Hills, wo wir Silvester Stelone`s, Ossi Osburne`s, Michael Jackson`s und Heidi Klum`s Haus sehen konnten. Lustigerweise verfolgte uns auf dem ganzenWeg auch noch ein silberenes Auto, welches vermutlich die Seurity war. Fuer einige von uns war das echt unheimlich, die anderen jedoch machten sich einen Spass daraus. Als wir dann tanken waren, leis der Verfolger von uns ab. Man kamen wir uns wichtig vor =) .
Endlich verliesen wir die Stadt wieder und machten uns auf den Weg durch Malibu nach San Francisco. Dabei fuhren wir die Westkuestenstrasse entlang, die uns wirklich Naturwunder schenkte. Das werd ich nie vergessen, wie der Nebel zwiscen den Berggibfeln hang und der rote Sonnenuntergang durch einen Spalt zu uns schien. In San Francisco war schon reges Treiben, schliessich war es der letzte Tag im Jahr und wir waren nicht die einzigen mit dem Gedanken Neujahr in San Francisco zu verbringen.  Am Naechsten Tag begannen wir unsere Rundreise durch die Stadt. Wir besuchten „Pier 39“, was wie eine Shoppingmeile genau am Wasser entlang ist. Von da aus hatten wir eine super Aussicht auf die Golden Gate Bridge und Gefaengniss Alkatrass, was man ueber eine Faehre erreichen konnte. Das erste Mal sah ich auch freie Pelikane, die als Schwarm ueber das Wasser flogen. Ebenfalls auf „Pier 39“ befanden sich eigentlich die Robben, die sich auf Holzstegen das ganz Jahr ueber reckeln, doch natuerlich wenn wir kommen, verschwinden die Robben. Wohlgemerkt ist das sein Jahren nicht passiert!! Unverschaemtheit! Lena ist halb ausgetickt! Weiter ging es dann zur Golden Gate Bridge. Die Bruecke ist der Wahnsinn. Sie ist so gross! Auf zwei Aussichtspunkten schossen wir dann wieder tausende Bilder. Rueckzu durfte ich dann das Auto ueber die Bruecke fahren, das war klasse! Wir schauten uns noch einiges in San Franciso an, bevor wir wieder ins Hotel zurueck fuhren um uns fuer den Abend fertig zu machen. Gut zurechtgemacht, verliesen wir dann das Hostel um eigentlich auf eine Party zu gehen, bei der die Karten aber schon ausverkauft waren-zum Glueck. Wir planten dann also um und gingne zum „Pier 39“ wo das Feuerwerk stattfinden sollte. Ueberall waren schon bedrunkene und laute Leute und ich habe mich wirklich nicht wohl gefuehlt! Auf dem Weg trafen wir noch zwei junge Hollaender, die mit ihren Eltern wohl auf Urlaub dort waren. Sie schlossen sich unsere Gruppe an und zusammen erwarteten wir das neue Jahr, das mit einem 10minuetigen Feuerwerk willkommen geheissen wurde. Es war wirklich schoen. Auf dem Rueckweg, blieben Sonja und Lena bei den Hollaendern und wir anderen 4 machten uns zurueck durch die betrunkende Menschemmasse-nein das war wirklich nicht so angenehm. Am naechsten Morgen fuhren wir dann also wieder nach Hause und haben somit unsere Riesenreise beinah geschafft. Wir fuhren durch den „wilden Weste“ =) mit Farmen, Kuehen und Pferden. Am liebsten waer ich dort geblieben. Wir kamen rechtzeitig zu Hause an und ich fiel gegen halb 3 morgens muede in mein Bett.
[ Besucher-Statistiken *beta* ]